<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Urbanistik International</title>
	<atom:link href="http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 15 Jun 2013 18:54:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Zum Auftakt der Spiele: Brasilien gibt Gummi</title>
		<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1406</link>
		<comments>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1406#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 18:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Martens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rio de Janeiro]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[confed cup]]></category>
		<category><![CDATA[fifa]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher raum]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[olympische spiele]]></category>
		<category><![CDATA[polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[rio de janeiro]]></category>
		<category><![CDATA[são paulo]]></category>
		<category><![CDATA[weltmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[wm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1406</guid>
		<description><![CDATA[Feierlaune sieht anders aus: Zu Beginn des Konföderationen-Pokal demonstrieren zehntausende Menschen gegen neue Bustarife und eine verfehlte Politik rund um die WM 2014. vollständiger Artikel auf http://www.freitag.de/autoren/felix-martens/zum-auftakt-der-spiele-brasilien-gibt-gummi]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Feierlaune sieht anders aus: Zu Beginn des Konföderationen-Pokal demonstrieren zehntausende Menschen gegen neue Bustarife und eine verfehlte Politik rund um die WM 2014.</p>
<p>vollständiger Artikel auf http://www.freitag.de/autoren/felix-martens/zum-auftakt-der-spiele-brasilien-gibt-gummi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2&#038;p=1406</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Monate Buenos Aires &#8211; ein Zwischenbericht</title>
		<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1274</link>
		<comments>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1274#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 17:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walther Scharlipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buenos Aires]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1274</guid>
		<description><![CDATA[Der zweite Monat in Argentinien ist fast vorbei und ich fühle mich schon fast wie zu Hause. Das war nicht immer so - hier also ein kurzes Fazit dieser ersten Phase mit Erfahrungen und Tipps &#8211; für alle, die hier noch nach mir hier studieren werden. Erstkontakt. Ich habe knapp sechs Wochen im Hostel gelebt, davon zwei Wochen im Vier-Bett-Zimmer. Und für die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Monat in Argentinien ist fast vorbei und ich fühle mich schon fast wie zu Hause. Das war nicht immer so - hier also ein kurzes Fazit dieser ersten Phase mit Erfahrungen und Tipps &#8211; für alle, die hier noch nach mir hier studieren werden.</p>
<p><strong>Erstkontakt</strong>. Ich habe knapp sechs Wochen im Hostel gelebt, davon zwei Wochen im Vier-Bett-Zimmer. Und für die erste Zeit ist das nicht nur absolut in Ordnung, sondern fast dringend zu empfehlen! Wo, wenn nicht im Hostel lassen sich erste Kontakte knüpfen, erste (wackelige) Schritte mit der neuen Sprache unternehmen? Wer sich in ein gemachtes Nest setzt wird sich da viel schwerer tun &#8211; und so auch die touristische Erkundung der Stadt meist aus einem Wohnviertel und allein organisieren müssen. Im Hostel (ein &#8220;International Hostel&#8221; ist hier zu empfehlen &#8211; gewissen Standards können da vorausgesetzt werden) gibt es immer jemanden, mit dem Sehenswürdigkeiten, Nachtleben und Führungen gemeinsam erlebt werden können &#8211; und alles oft aus einer Lage, die an Zentralität nicht zu überbieten ist.</p>
<p><strong>Wohnungssuche</strong>. Geduld &#8211; dass ist die oberste Regel. Diverse Webseiten und Aushänge in der Uni/auf der Straße sind hier erste Anlaufpunkte. Gewöhnlich erfolgt er erste Kontakt mit einer Anfrage per Mail, gefolgt von der Verabredung eines Besichtigungstermins per Telefon, gefolgt von der Besichtigung, gefolgt von der Zu- bzw. Absage. Mit ca. 30 Mails, 20 Telefonaten, 10 Besichtigungen sollte man rechnen. Und wenn einem das Zimmer nicht gefällt &#8211; keine Panik. Das Bauchgefühl ist bei der Zimmerbeurteilung ein guter Ratgeber &#8211; wenn auch auf die gewohnten Standards geachtet werden sollte: Küche, Bad (mit Dusche!), Internet, ordentliche Matratze (!), Schreibtisch, Stuhl, Weg zur Uni und natürlich Miethöhe. Wer denkt, &#8220;wenigstens ein Zimmer &#8211; egal was für eins, für ein Semester halte ich das schon aus&#8221;, dem sei gesagt, dass alle Energie hier gebraucht wird: für das Studium, die Sprache, das Leben. Da kann auf einen gemütlichen Rückzugsort nicht verzichtet werden. Zieht sich die Wohnungssuche, dann bieten Hostels auf Nachfrage auch Einzelzimmer für monatliche Festpreise an, die unwesentlich über der durchschnittlichen Miete liegen. Und das mit Frühstück inklusive.</p>
<p><strong>Uni</strong>. Hier gibt es leider (bisher) kaum etwas Positives zu berichten. Manche würden die Uni als Volkshochschule mit didaktisch fragwürdigen Methoden bezeichnen (nur Textarbeit, vierstündige Kurse ab 17 Uhr, Dozentenbezeichnung &#8220;Professor&#8221; (nur in Anführungszeichen möglich, da mit deutschen Dozenten überhaupt nicht vergleichbar)). Viele nennen das Gebäude eine Sperrmüllhalde ohne jede Haustechnik (Heizung, Klimaanlage). Fehlendes Toilettenpapier und nicht vorhandenes Rauchverbot im Gebäude kommen hinzu. Die Organisation wird oft als &#8220;bescheiden&#8221; euphemisiert &#8211; um Auslandsstudenten wird sich hier einseitig gekümmert (vor allem mit der &#8220;Internationalen Hochschule 2011 BUW&#8221; als Vergleich), der Verkauf von überteuerten Spanischkursen scheint im Vordergrund zu stehen. Jedoch relativieren sich obige Berichte mit der Zeit. Ist man länger vor Ort, vergleicht man nicht mehr alles automatisch mit europäischen Verhältnissen und lernt einige Aspekte zu schätzen (Arbeitsräume, Essensstände im Gebäude), sowie vieles als kulturelle Eigenart zu lieben. Die Erfahrungen befinden sich im Fluss &#8211; sollten sie sich mit der Zeit noch verschieben, weitere Berichte werden ggf. folgen.</p>
<p><strong>Tipps</strong>. Nahverkehr: Mit der &#8220;Tarjeta de Sube&#8221; ist man bargeldlos im ÖPNV mobil; es gibt keine Monatstickets, dafür sind die Preise sehr günstig. Handy: Prepaid-Karten sind von &#8220;movistar&#8221; <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> zu empfehlen. Das Guthaben setzt sich am Monatsende automatisch auf null. Der andere große Anbieter ist &#8220;claro&#8221;. Taschendiebstahl: Unbedingt vorsichtig sein; im Internet über gängige Maschen informieren; im Gedränge niemals etwas auf dem Rücken tragen; lebenswichtige Gegenstände (Pass, Kreditkarte, Schlüssel, Geld) nur am Körper tragen (Motorradräuber!); Bauchtaschen unter die Hose. Packliste: Besteck, Hausschuhe, Plastiktüten, USB-Stick, etwas effektives gegen Mücken &#8211;  haben mir gefehlt/war ich echt froh, dabei zu haben. Geld: immer darauf bedacht sein, möglichst viel Kleingeld zu horten; oft werden 100 Pesos-Scheine nicht akzeptiert. Wegfindung: &#8221;mapa interactivo buenos aires&#8221; + Google ist ein Leuchtfeuer in dem namenlosen ÖPNV-Dickicht der Stadt. Preise: alles ist teurer als in Deutschland, Markensachen sind viel teurer &#8211; also beim Packen zu Hause nicht auf einen Kauf vor Ort setzten (vor allem nicht bei Sportschuhen); mit Handtüchern, Bettzeug, Kleiderbügeln &#8220;hilft&#8221; das Hostel aber gerne aus. Ein Tipp zum Schluss: kommt nicht ohne fundierte Spanischkenntnisse her (!!!) und mit fachlichem Anspruch eigentlich auch nicht. Optimal ist es hier mit guten Spanischkenntnissen (B2) und der alleinigen Intention, diese weiter zu verbessern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2&#038;p=1274</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>4 &#8211; Zu U- und S-Bahn, Parks und Gärten, Baustruktur, Erdbeben und Shared Space</title>
		<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1266</link>
		<comments>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1266#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 14:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Van Puyenbroeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tokio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1266</guid>
		<description><![CDATA[„Wer zum ersten Mal den Netzplan der U- und S-Bahn sieht, wähnt sich gefangen in einem Spinnennetz aus Dutzenden von Linien und Aberhunderten von Stationen, verwoben zu einem undurchschaubaren Geflecht, in dem man sich herrlich verirren kann. Stimmt. Man kann verloren gehen zwischen Kiba und Kabe, zwischen Katakura und Kamakura, und ob es je ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Wer zum ersten Mal den Netzplan der U- und S-Bahn sieht, wähnt sich gefangen in einem Spinnennetz aus Dutzenden von Linien und Aberhunderten von Stationen, verwoben zu einem undurchschaubaren Geflecht, in dem man sich herrlich verirren kann. Stimmt. Man kann verloren gehen zwischen Kiba und Kabe, zwischen Katakura und Kamakura, und ob es je ein Tourist nach Katsunumabudokyo geschafft hat, ist nicht überliefert. Gleichwohl: Dieses weltgrößte Nahverkehrsnetz, in dem täglich über 40 Millionen Passagiere gezählt werden (also die Hälfte der Einwohner Deutschlands), funktioniert mit einer Wahnsinnspräzision, von der man bei der Berliner S-Bahn nur träumen kann – und es ist mit Abstand der schnellste Weg, um in Tokio von A nach B zu kommen.“ So beginnen die Autoren eines Artikels in der WELT den Abschnitt zu Tokios U-Bahnen. Und ja, auf den ersten Blick ist es Chaotisch – hunderte von Bahnhöfen, dutzende Linien, alles auf Japanisch. Doch Japan wäre nicht Japan, wenn es keine Lösung für dieses Problem gäbe: Mithilfe eines englischsprachigen Faltblattes kann man den Netzplan einfach lesen, die sonstigen Angaben im Bahnhof sind sowieso auch auf Englisch gegeben. Die Automaten sind leicht zu bedienen – man kauft sich einfach, je nachdem wie weit man fährt, eine Fahrkarte für zwischen 160¥ und 300¥ (also rund 1.30€ und 2.50€) und schon begibt man sich hinein in die wohl sicherste U-Bahn der Welt. Denn abgesehen von der Sauberkeit und dem sicheren Gefühl ist, im Falle eines Erdbebens, die U-Bahn einer der sichersten Orte der Stadt, da die Tunnel so gebaut sind, dass sie nicht einstürzen, sondern sich höchstens verschieben, und man so in der U-Bahn ausharren kann. Doch bevor ich auf Erdbeben und andere Gefahren zu sprechen komme, bleibe ich noch etwas in der U-Bahn. Die neueren U-Bahn-Linien (welche mittlerweile auch schon einige Jahre auf dem Buckel haben), verlaufen sehr tief unter der Erde, man ist oft mehrere Minuten unterwegs, bis man den Bahnsteig erreicht. Die Orientierung verliert man leicht, jedoch ist alles perfekt Beschildert, jeder Ausgang hat eine eigene Nummer und der Weg zum Bahnsteig ist gar mit Meterangaben beschrieben. Da die Haltestellen alle durch den Linienbuchstaben und eine Haltestellennummer (also Beispielsweise N-08) versehen sind, findet man sie immer auf dem Netzplan und verpasst den Ausstieg nicht – es sei denn, man schläft auf den gemütlichen Sitzen ein. Auf die Sekunde genau fährt dann auch die Bahn ein, die Menschen steigen ein und durch Beethovens Fünfte wird auf das Schliessen der Türen melodisch hingewiesen. Ja, Melodien sind in Japan sehr beliebt. Überall wird mit einer anderen Melodie auf Gefahren hingewiesen – sei das nun das Einfahren eines Zuges, das Ende einer Rolltreppe oder die Ankunft des Aufzuges im jeweiligen Stockwerk. In Gärten und Parks fahren auch die Betriebsautos mit einer Melodie, damit sich die Besucher nicht etwa durch den Motorenlärm gestört fühlen. Und auch auf der Toilette verhindert Musik, dass etwa jemand in der Wohnung allfällige Geräusche vernehmen könnte. So fahre nun aber in der U-Bahn weiter. Das U-Bahn-System ist toll, das kann man sagen, jedoch gibt es einen Haken: Es gibt zwei U-Bahn-Betreiber in Tokio und auch jede Vorortsbahn wird von einem Betreiber betrieben. Nicht weiter schlimm, denkt man sich vielleicht, in Europa ist das ja auch der Fall. Allerdings verfügt Tokio nicht über einen Tarifverbund. Will heissen: Wenn ich jetzt beim Umsteigen in eine andere Metro eventuell von Tōkyō Metro Line zu einer Toei Line wechseln muss, so bezahle ich zweimal dasselbe Ticket mit ein wenig Nachlass, jedoch trotzdem fast das doppelte. Dasselbe gilt dann für S- und Regionalbahnen, die Monorail und die Busse. Für jeden einzelnen Bus benötigt man ein eigenes Ticket. Wer also Transferfrei durch Tokyo reist (was meist gut möglich ist), so ist man sehr günstig unterwegs (beispielsweise bezahlt man von Minato nach Yokohama, was über 30km sind, gerade mal 2€, einen Betrag, den man in Weimar bereits für eine Fahrt vom Goetheplatz zum Bahnhof bezahlen müsste). Sobald jedoch ein Transfer notwendig ist, und das könnte schon bei einer Strecke von 2km passieren, so kann es sein, dass ich hier bereits über umgerechnet 3€ bezahlen muss. Jedoch ist trotzdem beachtenswert: Der Betreiber Tōkyō Metro mit seinen neun von 13 U-Bahn-Linien (welche in suburbanen Gebieten als Vorortszüge verkehren) und 141 Haltestellen ist neben der Hong-Konger-U-Bahn die einzige profitable U-Bahn der Welt. Und wenn man mal weiter weg will, fährt man mit dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen in einem – das kann man hier mal ruhig so nennen – Affenzahn in die anderen Grossstädte des Landes. Wenn man nun nach Kyoto möchte, mag man zuerst stutzen: „Was? Es gibt nur einen Preis und der liegt bei 12700¥ (also ziemlich genau 100€)? Und der ist so hoch? Und Kyoto liegt erst auf halber Strecke von Hiroshima – von Fukuoka mal ganz zu schweigen!“ Ja – es mag nun hier das altbekannte Urteil, Japan sei immer teuer, eintreten. Doch halt – 1. Ist Japan nicht immer teuer (zum Beispiel kann man für <span style="text-decoration: underline;">gute Qualität</span> teilweise günstiger essen als in Deutschland und 2., Bahnfahren in Japan ist <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> teuer. Zwar gibt es keine Vergünstigungen wie das Schöne-Wochenend-Ticket oder des Sparpreis (lediglich für Touristen einen Railpass für bspw. 345€ für 14 Tage), aber an sich in Bahnfahren nicht teuer. Denn die Fahrt nach Tokyo kostet 7800¥, der Rest muss als Aufpreis für den Shinkansen gezahlt werden. Und selbst das ist nicht teuer – denn: Kyoto liegt über 500km südlich von Tokyo und ist in Sage und Schreibe 2:45 Stunden erreichbar – eine Tatsache, welche für die Strecke München – Berlin (etwa gleiche Distanz) in dieser Zeit und zu diesem Preis auf keinen Fall zutrifft. Abgesehen von der unglaublichen Pünktlichkeit (höchste Verspätung im Jahr abgesehen von Naturkatastrophen liegt bei etwa 90 Sekunden), verkehrt der Zug alle 5 – 10 Minuten auf der Strecke Tokio – Kyoto – Osaka (und weiter nach Hiroshima und Fukuoka) und auf anderen Strecken. Und wenn man das so sieht, kann man am Shinkansen nur Gefallen finden. Doch nun zurück nach Tokio.</p>
<p>Ich steige aus in Ueno, einem der nördlicheren Innenstadtteile und bekannt für den Ueno-Park samt Ueno-Zoo. Es ist Sakura, also Kirschblütenzeit. Überall in Japan spriessen die weissen Blüten an den Bäumen und läuten den Frühling ein. Die Menschen strömen in die Parks und Gärten um unter den Bäumen zu essen und zu trinken &#8211; und wer keinen Platz findet, schaut den anderen einfach zu. Man mag denken, „ach ja, blühende Bäume und Sträucher, das sehe ich auch zu Hause“. Doch Sakura ist wirklich beeindruckend, die Bäume strahlen eine unglaubliche Schönheit aus, was durch das spezielle Ambiente und das zeremonielle Feiern noch verstärkt wird. Man betreibt hanami, also das Kirschblütenbetrachten – und das in aller Ausgiebigkeit. Man schaut sie an, man ein Foto, ein zweites, ein drittes, und kurz bevor der Speicher voll ist noch schnell eines alleine und eines mit Freunden. Die Faszination für Bäume habe ich noch nirgends so sehr gespürt wie in Japan. Auch bei uns gibt es Bäume mit spezieller Bedeutung, ob es nun die Dorfeiche oder Dorflinde auf dem Dorfplatz oder alte Bäume in Parks sind, in Japan ist jeder Baum etwas Besonderes und wird in den unzähligen Gärten würdevoll gehuldigt. Meist muss man, solange der Garten nicht zu einem Schrein gehört, einen Eintritt von rund einem Euro bezahlen, was jedoch für die Schönheit (und Sauberkeit) durchaus akzeptabel ist. Weiter geht mein Spaziergang nach Akihabara, einer Einkaufsstadt für Elektronik und Anime. In dutzenden kleinen und grossen Geschäften findet man alles, was mit Elektronik zu tun hat, von Leiterplatten zu iPad-Hüllen. Und zwischen ihnen gibt es teilweise mehrgeschossige Kaufhäuser, die sich nur mit Anime und Comics befassen: Man kann unzählige Videospiele, Kleidung und Bücher kaufen. Das ist das schräge, andere Japan.</p>
<p>Oh, und wenn ich jetzt grade an diesem Text sitze, erinnert mich mein Handy daran, dass gerade mal wieder ein Erdbeben kommt, allerdings nur Stärke 2. Es ruckelt etwas, ich schreibe einfach mal weiter. Wie gesagt, die U-Bahn ist einer der sichersten Plätze im Falle einer Katastrophe. Aber auch sonst muss man sich in Japan nicht so viele Sorgen machen. Denn selbst im Falle eines Erdbebens wie das grosse Kanto-Erdbeben würde Tokio mehr oder weniger überstehen (was sonst wohl nirgends auf der Welt der Fall wäre). Denn Gebäude, Brücken und Tunnels sind speziell errichtet und geplant. Die Hilfe und Rettung von Bewohnern ist perfekt durchgeplant und wird monatlich geprobt. Das Erdbeben von vor zwei Jahren ist allen noch bewusst, erinnert werden die Japaner beispielsweise durch die leicht verkrümmte Spitze des Tokyo Towers. Wie alles genau abläuft, werde ich kommende Woche zur allmonatlichen Evakuierungsprobe erfahren. Und was ist mit der Strahlung, insbesondere nach Fukushima? Auch da kann man sich beruhigen: Die Strahlungswerte in Tokio sind geringer als in New York, London oder Berlin – ja, gar geringer als in so manchem deutschen Mittelgebirge! Also davor muss man keine Angst haben.</p>
<p>Doch worin besteht die Gefahr bei einem Erdbeben? Es ist weniger, dass Gebäude einstürzen könnten, sondern eher, dass Dinge auf Personen fallen oder Gebäude durch verschiedenste Folgen in Brand geraten. Das ist auch der Grund, weshalb ich mit einem anderen Vorurteil von Tokio mal aufräumen muss: Tokio bestehe nur aus Hochhäusern. Dies mag zwar für Hong Kong und andere chinesische Städte zutreffen, aber nicht für Tokio. Es gibt zwar in den verschiedenen, grösseren Stadtteilzentren meist eine Zone mit Hochhäusern, diese beschränken sich allerdings nur auf Shinjuku, Ginza, Central Tokyo, Shibuya und Minato. Und was ist mit dem Rest? Die restlichen Quartiere bestehen aus kleinen Strassen, welche dicht bebaut sind. Die Gebäude sind allerdings meist nur einige Stockwerke hoch und überschreiten 10 Stockwerke nur an den grossen Ausfallstrassen. So ist die Bevölkerungsdichte in der riesen Innenstadt Tokios geringer als in Paris oder anderen Städten. Und doch tummelt sich ein Drittel der Japanischen Bevölkerung in Tokio, der Rest teilt sich auf die anderen Metropolregionen auf. Denn gerade mal 5% Japans sind durch Siedlungen und Ackerland verbaut. Die restlichen 95% sind Berge, Wälder und Seen.</p>
<p>Ach ja, und dann gibt’s da noch eine andere, im urbanistischen Sinne hervorragende, Tatsache in diesen Stadtteilen: Shared Space – oder zumindest die Tokioter Normalität, die wir als Shared Space bezeichnen würden. Denn zwar stimmt das Bild von Tokio, welches wir meist haben: Breite Strassen, mehrgeschossige Autobahnen und riesige Kreuzungen, welche man als Fussgänger auf sechs, statt der europäischen vier, Wegen überqueren kann. Doch diese breiten „Adern“ bilden nur das grobe Strassennetz. Doch dazwischen befindet sich das „echte“ Tokio: Kleine Strassen, meist gerade mal einspurig befahrbar, ohne Gehweg. Und das überall – ob nun in einem Vortortsbezirk oder mitten in der Innenstadt. Teilweise gepflastert, teilweise geteert, verwenden Fussgänger, Fahrradfahrer, Taxen, Autos und alles andere dasselbe schmale Stück Strasse. Und keinen störts, keiner hupt, alles in einem ganz gemächlichen Gang – und das in der riesen Metropole. Das Beste daran: Es gibt keine spezielle Idee wie Shared Space, sondern es ist einfach eine Normalität. Und sie ist überall in Japan vorzufinden, ob in der Grossstadt oder im kleinen Dorf. Und damit nicht genug: In den grossen Stadtzentren (wie Ginza und Shinjuku) werden am Wochenende die Strassen in der Innenstadt für motorisierte Fahrzeuge gesperrt – und freigemacht für Fussgänger und Fahrradfahrer. So spazieren jeden Samstag und Sonntag hunderte von Menschen auf den breiten Strassen und den kleinen Gassen, kaufen ein, gehen zum Kino oder geniessen einfach das Wetter. Jeder grosse Stadtteil (also jeder „Ward“, bspw. Minato, Chiba, Shinjuku) verfügt, wie bereits erwähnt, über einen stark belebten und stark frequentierten Hochhausbereich. Die einzelnen Stadtteile innerhalb eines Wards (bspw. in Minato Azabu, Roppongi, Akasaka, Ayome,…) wiederrum verfügt über ein Stadtteilzentrum – meist eine kleine Strasse, Verkehrsberuhigt, mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants und oftmals schon mehrere hundert Jahre alt.</p>
<p>So schlendere auch ich abends durch mein Stadtteilzentrum, um einzukaufen oder Tee zu trinken. Doch zu den Esskulturen in Japan berichte ich ein anderes Mal.</p>
<p>Hier den Link zu dem wirklich empfehlenswerten WELT-Artikel: <a href="http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article114858371/Labyrinth-Tokio-die-unfassbare-Stadt.html">http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article114858371/Labyrinth-Tokio-die-unfassbare-Stadt.html</a></p>
<p>Und hier zur Strahlung: <a href="http://www.welt.de/reise/Fern/article113131468/Wie-gross-die-radioaktive-Gefahr-in-Tokio-ist.html">http://www.welt.de/reise/Fern/article113131468/Wie-gross-die-radioaktive-Gefahr-in-Tokio-ist.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2&#038;p=1266</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>İstanbul Reflections</title>
		<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1259</link>
		<comments>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1259#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cosima Speckhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1259</guid>
		<description><![CDATA[https://cosimagudrun.wordpress.com/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="https://cosimagudrun.wordpress.com/" href="https://cosimagudrun.wordpress.com/" target="_blank"><strong>https://cosimagudrun.wordpress.com/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2&#038;p=1259</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3 &#8211; 125 Jahre Stadtplanung in Japan – und was Hobrecht und Haussmann damit zu tun haben</title>
		<link>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1232</link>
		<comments>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1232#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 13:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Van Puyenbroeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tokio]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?p=1232</guid>
		<description><![CDATA[Nun mal etwas zur Stadtplanungsgeschichte Japans, und vor allem Tokyos. Am 16. Dezember 1872 überquerte die Delegation des japanischen Höflings Tomomi Iwakura die Straße von Dover in Richtung Paris. Ziel war es, sich das von Haussmann neu gestaltete Paris anzusehen. Als sie ankam, war japanische Delegation beeindruckt und bezeichnete das Stadtbild von Paris als prächtig [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun mal etwas zur Stadtplanungsgeschichte Japans, und vor allem Tokyos.</p>
<p>Am 16. Dezember 1872 überquerte die Delegation des japanischen Höflings Tomomi Iwakura die Straße von Dover in Richtung Paris. Ziel war es, sich das von Haussmann neu gestaltete Paris anzusehen. Als sie ankam, war japanische Delegation beeindruckt und bezeichnete das Stadtbild von Paris als prächtig und das Beste der Welt. Jedoch, so bemerkte sie in ihrem umfangreichen Bericht, gebe es noch viele enge Straßen und eine ungleichmäßige Anzahl verschiedener Gebäudehöhen sowie heruntergekommene Barracken. Als sie den großen Unterschied zwischen japanischen und europäischen Städten wahrnahmen, wurde ihnen bewusst, dass auch japanische Städte zu einer Modernisierung bereit waren. Viele Mitglieder der Delegation sollten später in Bereichen der Stadtplanung tätig sein, wie beispielsweise als Mitglieder des Tokyo City Replanning Committee. Durch diese Leute und deren starken Eindruck europäischer Städte erlangte die Stadtplanung eine wichtige Position in Japan in der Meiji-Zeit. So entstand das erste Projekt der Neugestaltung der neuen japanischen Hauptstadt Tokio 1888 (was als Anfang der japanischen Stadtplanung angesehen werden kann). Doch nicht nur morphologisch wurde Paris als Vorbild genommen, sondern auch methodisch. So wurden beispielsweise, ganz nach Pariser Vorbild, neue Gesetze zur Bauordnung veranlasst.</p>
<p>Doch dass das Pariser Model nicht eins-zu-eins auf Tokio übertragen werden konnte, war den Tokiotern schnell klar. So realisierten sie eine „Reform of Paris by the Way of Germany“. Der deutsche Architekt Wilhelm Böckmann entwarf einen Zentralisierungsplan für den bereits damals wichtigen Stadtteil Hibiya. Der Plan bestand aus typischen, barocken Elementen wie Boulevards, Parks, Plätze und monumentalen Gebäuden. Jedoch wiedersetzte sich ein anderer Deutsche diesen Plänen: Der Ingeneur James Hobrecht, der Jahre zuvor in Berlin den berühmten Hobrecht-Plan entwarf. Hobrecht, bekannt als „Vater der modernen Planung“, reduzierte die Übergröße einiger Straßen und Gebäude. Dies veranlasste zu erkennen, dass das Pariser Modell, dass auch die Planung anderer europäischer Städte beeinflusste, und Diskussionen in Deutschland über die Reform aus Sicht der Japaner zu einer gesamtheitlichen Reflexion in den Neuplanungen der Stadt Tokio führte. Somit war Tokio von Beginn an inmitten eines globalen, vielseitigen Austausches zu Ideen, Design, Methoden und Techniken der Stadtplanung.</p>
<p>Deshalb stellte sich die Frage, wie man denn Stadtplanungsmethoden und -techniken anderer Länder übernehmen sollte. Der damalige Gouverneur Tokios, Akimasa Yoshikawa, unterschied zwischen „Reform“ und „Improvement“. Für ihn stand der Begriff „Reform“ für die Erneuerung, bei welcher ungeachtet der aktuellen Situation vorangegangen wurde. Als typisches Beispiel ist hier die Backstein-Siedlung im zentralen Ginza-Stadtteil zu nennen, welche nach Vorbild der Regent Street in London gestaltet wurde. Er sah es jedoch als wichtig an, neben Gestaltung auf die Faktoren Soziales, Wirtschaft und Politik zu setzen, und eher ein „step-by-step improvement“ durchzuführen, basierend auf japanischer Tradition und aktuellen Gegebenheiten. So entstand ein Streit zwischen dem Innenministerium und dem Bauamt der Stadt, welcher sich über mehrere Jahre hinweg zog. Ebenfalls ein Beispiel dafür, dass sich in der Meiji-Zeit eine große Diskussion über moderne Stadtplanung in Tokio und internationalen Planungssystemen entfaltete.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist die Umsetzung weiterer, „westlicher“ Modelle der Planung zu nennen. Clarence Stein schrieb 1957 das Buch „Toward New Towns for America“. Es handelte über den Wandel der Regional Planning Association of America RPAA in den 1920er und 1930er Jahren,  das Modell der Nachbarschaftseinheit (neighborhood unit) und aktuelle Beispiele wie Sunnyside Gardens und Radburn. So war das Modell der Nachbarschaftseinheit eines der bekanntesten in Japan, auch wenn der Text niemals in Japanische übersetzt wurde. Das Radburn-System ist in fast allen japanischen Texten zur Separierung des Verkehrs zu finden, Gehweg und Sackgasse (cul-de-sac) sind die wichtigsten Begriffe. Nach Stein war es das Ziel des RPAA, das Modell der Gartenstadt auf Amerika zu übertragen. Das System wurde jedoch auf andere Projekte anderer Länder übertragen, so auch zurück nach England oder nach Schweden. Ebenfalls in Japan wurden Modelle wie die Gartenstadt oder das Nachbarschaftseinheitsmodell angewandt, ohne jeglichen philosophischen Hintergrund dieser Planungen zu verstehen.</p>
<p>Allerdings gibt es auch Entwicklungen in der Stadtplanung, in welchen Japan früh für andere Länder Vorbild wurde. In Zusammenarbeit und Austausch zur Flurbereinigung und des preussischen Gesetzes Lex Adickes von 1893 entstand ein japanisch eigenständiges Modell, welches später auf andere südostasiatische Länder und den USA übertragen wurde und heute noch Anwendung findet.</p>
<p>Japan ist und war, in der Wirtschaft besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, für das Abschauen von anderen und dem Übernehmen von Dingen bekannt. Jedoch änderte sich die Qualität, von unbedachtem Kopieren zu überlegten Entwickeln und Verändern. Früher hat man westliche Gestaltung wie die Regent´s Street  (Backsteinsiedlung in Ginza) oder Vorgehensweisen wie den Greater London Plan oder dem deutschen B-Plan (District Plan) übernommen. Später entstanden aufgrund dringend notwendigen Handelns, beispielsweise als Folge einer Katastrophe wie Erdbeben oder zum Schutz vor Bränden, eigens erfundene Pläne, beispielsweise 1923 nach dem schweren Kanto-Erdbeben das „Imperial Capital Restoration Project“, 1946 der „Tokyo War-damage Restoration Plan“ oder der „Koto Desaster Prevention Plan“. Heute wird immer noch genau auf die Entwicklung und das Handeln anderer Städte geachtet. Man kennt die wichtigsten Projekte und Entwicklungen der Städte in den USA, Frankreich, Deutschland, England und Asien. Aus ihren Ideen und Entwürfen entstanden in Japan der wichtige „National Captial Region Development Plan“  ab 1951, Entwicklungspläne während der Olympiade oder der „Tokyo Metropolitan Long-Term Development Plan“ in den 1980ern, um nun nur wenige zu nennen. Jedoch ist man vorsichtiger und versucht, eigene Ideen zu entwickeln und das Handeln anderer an Japan anzupassen. Ob sich dieses „neue“ Verhalten planerisch (aber auch in jeglich anderer Hinsicht) aber auch auf die anderen, vor allem südostasiatischen, Länder, welche noch nach dem alten Verhalten arbeiten, übertragen wird, bleibt abzuwarten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webuser.uni-weimar.de/~huji3548/urbanistik_wp/?feed=rss2&#038;p=1232</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
